Applikationen

Zu den besonderen Appliken im textilen Bereich zählt die Aufsetzung von Spitzen auf Stoffe. Auch die Stoffapplikationen bei der Anfertigung von Quilts ist weit verbreitet. Oft werden dabei Stoffteile ausgeschnitten und aufgenäht, aber auch später auf Textilien nachträglich angehäkelt oder aufgestickt. Letzteres nennt man Applikationsstickerei. Auch bei Leder sind Applikationen üblich. Sie bestehen meist aus silhouettiert ausgeschnittenen Ornamenten, die aufgesteppt oder aufgeklebt sind.

Knöpfe

Der Knopf als Ziergegenstand ohne Knopfloch oder Schlaufe war bereits in der Antike bekannt. Knöpfe mit Knopflöchern (statt Schlaufen) wurden im 13. Jahrhundert in Deutschland erfunden.[1] Die neue Methode verbreitete sich bis zum 14. Jahrhundert rasch in Europa und führte zu einer Mode mit eng anliegenden Kleidern.

Borten

Borten (Bordüren) sind mit farbigen Motiven und Ornamenten bestickte oder gewebte textilie Bänder zur optischen Wirkung

Bänder

Als Band werden Textilgewebe mit begrenzter Breite (bis 40 cm Breite) und festen, beidseitigen Webkanten bezeichnet. Das Weben von Bändern und Gurten hat sich aus der allgemeinen Weberei entwickelt.

Die in der Vergangenheit meist in Heimarbeit auf Bandwirkrahmen oder mehrgängigen Bandstühlen hergestellten Bänder aus Seide, Baumwolle und anderen Materialien dienten zum Binden, als Besatzstreifen, Schleifenschmuck und sonstigem modischen Aufputz. Auch gehören Bänder seit langem zum Brauchtum, insbesondere bei Trachten. Ihre Verwendung ist breit gefächert; sie reicht von den Namenstag- und geburtstagsbänder der Kinder, über die buntgeschmückten Hüte der Rekruten, die Schärpen der Diplomaten und Vereinsvorstände bei festlichen Aufzügen, den Handwerkerbändern an den Stubenschildern der Zünfte, den Fahnen von Verbänden und Vereinen, den Lauten- und Tanzbändern, bis hin zu den Kornbändern der Erntebräuche des 19. Jahrhunderts. Eine besondere Gruppe bilden in diesem Zusammenhang die sogenannten Vivatbänder.

Spitzen

Im Zusammenhang mit Textilien und Kleidung ist Spitze ein Sammelbegriff für sehr unterschiedliche dekorative Elemente, die nur aus Garn oder aus Garn und Stoff bestehen. Allen Erscheinungsformen der Spitze ist gemeinsam, dass sie durchbrochen sind, d. h. zwischen den Fäden werden Löcher unterschiedlicher Größe gebildet, so dass sich ein Muster ergibt. Daher ist z. B. ein nur mit einem Motiv bestickter Stoff keine Spitze.
Meistens wurden und werden Spitzen als Randverzierung an Kleidungsstücken verwendet; es gibt aber auch „entre-deux-Spitzen“ als Einsatz zwischen zwei Stoffstücken, flächige Spitzenstoffe (sog. Plains) Heute werden Spitzen für die Bekleidung hauptsächlich für Dessous, Nachtwäsche, Damenoberbekleidung, Brautkleider und Trachten verwendet. Außerdem findet Spitze Verwendung bei der Fertigung von Tischwäsche, Gardinen und liturgischen Gewändern. 
Es werden zwei Arten von echten Spitzen unterschieden: Die Nadelspitze und die Klöppelspitze. Technisch gesehen hat sich die Nadelspitze aus der Durchbrucharbeit entwickelt, die Klöppelspitze aus dem Geflecht.

Imitat


Webpelze werden aus zwei unterschiedlichen Garnen hergestellt. Zum einen ein stark verzwirntes Grundgarn meist aus Baumwolle und ein synthetisches Polyacryl-Florgarn. Im Florgarn sind bereits die Florfäden verzwirnt und werden beim Verweben beider Garne in Spezialwebstühlen nach oben auf die Sichtseite gebracht. Um ein Ausfallen der „Haare“ zu vermeiden, wird auf der Rückseite ein elastischer Kleber (meist Polyurethan) aufgebracht.
Kunstleder ist ein Lederimitat, in der Regel ein Verbund aus einem textilen Grundträger (z. B. Gewebe) und einer Kunststoffdeckschicht (z. B. Polyvinylchlorid). Bei Geweben handelt es sich um Naturfaser-, Chemiefaser- oder Mischgewebe, die in vielen Fällen mit Weich-PVC beschichtet sind. Diese Beschichtung kann je nach Anwendung kompakt oder geschäumt ausgeführt werden. Häufig erhält die Oberfläche eine Narbenprägung, sodass sie auch in der Struktur dem Leder ähnelt.

Anwendungsbeispiele für Kunstleder sind Jacken, Gürtel, Schuhe, Mode oder auch Möbel wie Sofas und Sessel. Moderne Kunstleder sind statt mit PVC mit Polyurethan beschichtet um eine gewisse Weichheit der Beschichtung zu erhalten.

In Produktbeschreibungen und in der Werbung wird Kunstleder oft mit dem synkretischen Begriff faux Leder (von französisch faux ‚falsch‘) bezeichnet. 

 Die Qualität ist immer gleich und der Herstellungsprozess ist erheblich kürzer, da der aufwändige Gerbprozess entfällt. Darüber hinaus sind Kunstleder nicht an die Marktverfügbarkeit bestimmter Tierhäute gebunden.

Federn

Sie lieben ausgefallenen Federschmuck und fragen sich, zu welchen Kleidungsstücken Sie ihn kombinieren können? Dann sind Sie hier genau richtig. hier finden Sie Federschmuck in vielen farben und unterschiedlichen Ausführungen. 
Die bearbeiteten Schmuckfedern sind in der Regel Zierde von Bekleidung, bspw. als Besatz an Kragen oder Manschette sowie an Accessoires wie Hut, Helm, Kopfschmuck, Schirm, Tasche.
In der Karneval- / Faschingszeit sind Federboas und Maraboufedern oft in Verwendung.